Langzeit Salami und die Geschmacksverwirrung :)

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    • Langzeit Salami und die Geschmacksverwirrung :)

      Die Kamera kam heut nur mit, weil sie mir beim Rausgehen ins Auge fiel. :rolleyes:
      Dackeldame war allerdings ziemlich unkommunikativ, und die Sonne schon etwas hoch am Himmel...
      Irgentwie kam ich dann darauf ein wenig mit der #Belichtungszeit zu spielen und mir gefiehl ein ""Verwacklungsbild",
      sodass ich beschlossen hab ein wenig damit rumzuspielen.

      Ist das Kunst oder kann das weg :D ?
      Ehrlich gesagt gefällt mir besonders das erste (zk) gut ... :whistling:

      (Die Bearbeitung umfasst lediglich helligkeit/Kontrast und ggf. die Entsättigung)

      Ich würde mich über Rückmeldungen freuen. Gern auch ein "geht gar nicht" mit Begründung.
      Ein schönen Rest-Sonntag euch allen noch :)
      Bilder
      • zk7 (683x1024).jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wieselblau ()

    • Haha cool! Ich liebe solche Spielereien :)
      Das dritte gefällt mir richtig gut, hat was surreales, wie gemalt.
      Vielleicht auch noch bissel die Kamera drehen, während der Belichtung, oder die Brennweite verändern, gibt auch oft spektakuläre Ergebnisse t2025
      ein gutes Bild entsteht zunächst im Kopf, und nicht erst auf dem Sensor
      Moderative Beiträge in grüner Farbe, alles andere ist meine private Meinung.
      Meine Meinung ist auch nicht die einzig Wahre, nur eine Sammlung meiner Erfahrungen!

      deprofi.de/
    • wieselblau schrieb:

      Ist das Kunst oder kann das weg ?
      Ehrlich gesagt gefällt mir besonders das erste (zk) gut ...
      zk ist mit Abstand das Beste, weil es foto-grafisch in der Zeit ist. Die Herausforderung ist die Juxtaposition "Bewegung" und "Innehalten", die sich in der grafische Auflösung findet, entsprechend dem Ausdruck "Warte mal schnell", aber auch "Warte eine Sekunde". Alle anderen Bilder folgen einem Ziel und versuchen, "etwas", ein Subjekt, abzubilden, während sich zk davon löst und eine Situation inszeniert, die in der Gesamtheit etwas völlig anderes be-deutet, als die einzelnen Teile an-deuten. Das macht eine Komposition aus -- nicht einfach platt "irgendwas herzeigen" oder sich "einen Effekt zunutze machen" (manchmal muss ich Feininger zitieren, obwohl ich meist meine Mühe mit seiner fast faschistischen Lehre der reinen Fotografie habe), sondern etwas gänzlich Unsichtbares umschreiben -- das schafft die Mystik, die sich Maler ganz einfach selbst ausdenken, mit der die Fotografen aber ihre liebe Mühe haben, weil das Abbilden des Nichtvorhandenen grundsätzlich gegen die Natur der Fotografie zu laufen scheint, die sich in anderer Benutzung seit jeher als die uninterpretierte Abbildung einer beobachtbaren Wirklichkeit versteht und sich daher der Malerei dokumentarisch überlegen fühlt.

      Dass zk darüber hinaus auch auf grafischer Ebene einfach angenehm spannend zu betrachten ist, darf als das Icing verstanden werden. Wer möchte sich schon hässliche Kunst in den Salon hängen? Der Rest kann weg :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von f:11 ()

    • fusselkopp schrieb:

      Haha cool! Ich liebe solche Spielereien :)
      Das dritte gefällt mir richtig gut, hat was surreales, wie gemalt.
      Vielleicht auch noch bissel die Kamera drehen, während der Belichtung, oder die Brennweite verändern, gibt auch oft spektakuläre Ergebnisse t2025
      Drehen hab ich versucht, gefiel mir dann nicht so ganz. Währrenddessen zu zoomen ist eine Idee auf die ich gar niht gekommen bin - danke, das werd ich mal versuchen :D

      f:11 schrieb:

      wieselblau schrieb:

      Ist das Kunst oder kann das weg ?
      Ehrlich gesagt gefällt mir besonders das erste (zk) gut ...
      zk ist mit Abstand das Beste, weil es foto-grafisch in der Zeit ist. Die Herausforderung ist die Juxtaposition "Bewegung" und "Innehalten", die sich in der grafische Auflösung findet, entsprechend dem Ausdruck "Warte mal schnell", aber auch "Warte eine Sekunde". Alle anderen Bilder folgen einem Ziel und versuchen, "etwas", ein Subjekt, abzubilden, während sich zk davon löst und eine Situation inszeniert, die in der Gesamtheit etwas völlig anderes be-deutet, als die einzelnen Teile an-deuten. Das macht eine Komposition aus -- nicht einfach platt "irgendwas herzeigen" oder sich "einen Effekt zunutze machen" (manchmal muss ich Feininger zitieren, obwohl ich meist meine Mühe mit seiner fast faschistischen Lehre der reinen Fotografie habe), sondern etwas gänzlich Unsichtbares umschreiben -- das schafft die Mystik, die sich Maler ganz einfach selbst ausdenken, mit der die Fotografen aber ihre liebe Mühe haben, weil das Abbilden des Nichtvorhandenen grundsätzlich gegen die Natur der Fotografie zu laufen scheint, die sich in anderer Benutzung seit jeher als die uninterpretierte Abbildung einer beobachtbaren Wirklichkeit versteht und sich daher der Malerei dokumentarisch überlegen fühlt.
      Dass zk darüber hinaus auch auf grafischer Ebene einfach angenehm spannend zu betrachten ist, darf als das Icing verstanden werden. Wer möchte sich schon hässliche Kunst in den Salon hängen? Der Rest kann weg :)
      Danke für die ausführliche und ehrliche Rückmeldung :)
    • Ich uss zugeben. Ich hätte auch nicht gedacht, damit etwas anfangen zu können... Und es geht mir selbst auch nur selten so, dass mir "abstrakte Fotografien" was sagen.
      Aber aus den 200 "Wackelfotos" von heut gefällt mir das eine (zk) eben doch ganz gut.
      Streiten muss da niemand. Jedem das seine und ein hoch auf die unterschiedlichen Geschmäcker- wie eintönig wäre sonst die Welt ;)

      Vielen dank für deine Rückmeldung :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wieselblau ()

    • zk7 finde ich auch am besten... gut geworden auch wenn ich eigentlich nicht so ein Freund von solchen aufnahmen bin. Ein Bekannter von mir hat so Wildschweine photographiert und die dann auf Leinwand drucken lassen, sieht jetzt aus wie ein gemaltes Bild :-9