Warum eine Bridgekamera und keine DSLR?

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    • Warum eine Bridgekamera und keine DSLR?

      Ich hatte in meinem Leben Jahrzehnte lang mit Spiegelreflexkameras fotografiert. Aber nur als Hobby. Wenn ich während meiner Wanderungen und im Urlaub unterwegs war, hatte ich immer eine Kamera dabei. Ich bin aber nicht der Typ der immer eine große Fototasche dabei hatte und das Familienleben dem Hobby unterordnet. Ich bin für Schnappschüsse, ich fotografiere den Augenblick. Da habe ich mich dann oftmals geärgert wenn ich das falsche Objektiv dabei hatte. Als ich dann auch noch schwer krank wurde, verkaufte ich alles was ich an Fototechnik hatte, kaufte mir von dem Erlös eine Bridgekamera, eine Nikon p500 und machte eine Reise. Ich muß sagen, ich mache jetzt mehr Fotos die mir und meinen Bekannten gefallen und das mit weniger Aufwand.
      Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
      Mit viel Flüssigkeit, denn sonst wird es zu heiß am Hintern.
    • In Deinem Profil finde ich Bilder. Knapp unter dem orangenen Rand ganz oben sollte irgendwo 'meine Bilder' stehen. Dort sind sie.
      Du kannst diese auch nachträglich in ein Album werfen. Diese Möglichkeit ist ein bissl versteckt, drum hat Gundahar ein Hilfevideo gemacht.
      Hilfe zur Galerie im Forum

      Du wolltest aber wohl einen Thread starten und die Bilder dort einhängen.
      Das geht entweder direkt mit 'erweiterter Antwort' und hochladen oder per URL (copy und paste in das Fensterchen welches nach dem Icon oben mit dem Bildsymbol kommt)

      Ich kämpfe selber mit Foren-Bedienung; es gibt ziemlich viele kreative Programmierer - da muss man selber kreativ werden und herumspielen bis es klappt.
      Wie man ein Album in einen Forenbeitrag einhängt muss ich selber noch erproben...
      Creativity is allowing yourself to make mistakes. Art is knowing which ones to keep. - Scott Adams, cartoonist (1957- )
    • OK, auch mit 66 Jahren lernt man noch dazu. Kurz nach der Antwort, hatte ich die Fotos auch wiedergefunden. Bis vor ein paar Jahren war ich schon mal Mitglied in einem Forum für Hobbyfotografen
      Es war dann ganz plötzlich nicht mehr zu erreichen. Dieses scheint aber ein anderes zu sein, denn die Mitglieder hier haben alle andere Niks.
      Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
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    • Um nochmal auf das Ausgangsthema zu kommen:
      Ich denke es war dir einfach wichtiger immer etwas passendes draufzuhaben als eventuell die Möglichkeit zu haben, etwas spezielleres raufzuschrauben.
      Geht mir teilweise auch so, beispielsweise nehme ich meine DSLR aufgrund der Größe nicht profilaktisch überall hin mit, für so etwas habe ich eine Kompakte bzw mein iPhone.

      Wichtig in meinen Augen ist, dass jeder die Kamera bzw den Typ hat, der ihm und seiner Nutzung am Besten zusagt, und das dürfte bei dir wohl eine Bridgekamera sein - perfekt!

      LG Gundahar
      Man lernt nie aus. ;-)
      Fotograf aus Wien
    • Spannendes Thema, schade, dass es eigentlich nicht behandelt wurde, deshalb würde ich es gerne wieder ausgraben.

      Ich kann ibi48 hier sehr gut verstehen. Sind wir uns mal ehrlich: Hobbyfotografie ist doch ein bisserl wie Puzzle spielen. Im Grunde geht es gar nicht so sehr um das Bild, das zum Schluss raus kommt, sondern um den Weg dort hin. Mir geht es oft einfach um die Möglichkeit kreativ gestalten zu können, mich mit Technik zu beschäftigen und zum Schluss etwas in der Hand zu haben. Dass ein anderer, schnellerer Weg manchmal auch zu einem ähnlichen Ergebnis geführt hätte, ist dabei Nebensache. Der Weg ist das Ziel wie man so schön sagt.

      Wenn jemand Momente seines Familienlebens festhalten will und nebenbei noch ein wenig Natur- und Landschaftsfotografie pflegt, wird derjenige mit den meisten guten Kompaktkameras mehr als zufrieden sein. Alleine wenn ich mir anschaue, was das neue iPhone 6 bei gutem Licht so zustande bringt (zB bei Landschaften) fällt es mir schwer eine 10 mal so teure und 100 mal so schwere Fotoausrüstung einfach über die Bildqualität zu rechtfertigen, wenn es ohnehin hauptsächlich darum geht, ein paar Aufnahmen durch Facebook zu jagen.
    • rottroll schrieb:

      Hobbyfotografie ist doch ein bisserl wie Puzzle spielen. Im Grunde geht es gar nicht so sehr um das Bild, das zum Schluss raus kommt, sondern um den Weg dort hin.

      Guter Ansatz! Das trifft aber nicht auf jeden zu - viele verstehen die Fotografie als ihr Hobby und fotografieren mit einer Kompaktkamera welche eventuell gar keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten hat. In diesem Fall bezieht sich "Fotografie" in meinen Augen eben auf Motivsuche > Programmwahl > Bildverarbeitung.
      Anders bei denen, die mit einer DSLR (bzw. manuell einstellbaren Kamera) auf einem manuellen Modus oder auf halbmanueller Ebene fotografieren, da kommen dann eben noch kreative, und gestalterische Teile sowie technische Aspekte hinzu. Klar, dass für diese "Fotografie" etwas anders bedeutet.

      Bei Bildkritiken spielt das alles nur bedingt eine Rolle, man schaut sich ja das Ergebnis an, und das kann, wie du so schön gesagt hast, mit einem iPhone/Smartphone/Kompaktkamera genauso gut sein wie von einer manuellen Kamera. Die Auflösung spielt bei runter skalierten Bildern sowieso keine Rolle mehr.

      Aus Eigener Erfahrung kann ich sagen dass man sich vor dem Kauf überlegen muss, als was man sein Hobby definiert und was man will. Ich empfand Fotografie auch schon als mein Hobby als ich mit der automatischen Kompaktkamera fotografierte - weil mich aber genau der Weg zum Bild interessierte und ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten wollte, deshalb hab ich mich zu meiner ersten DSLR entschieden, nicht weil ich bessere Bilder machen wollte.

      LG Gundahar
      Man lernt nie aus. ;-)
      Fotograf aus Wien
    • Gundahar schrieb:

      Aus Eigener Erfahrung kann ich sagen dass man sich vor dem Kauf überlegen muss, als was man sein Hobby definiert und was man will. Ich empfand Fotografie auch schon als mein Hobby als ich mit der automatischen Kompaktkamera fotografierte - weil mich aber genau der Weg zum Bild interessierte und ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten wollte, deshalb hab ich mich zu meiner ersten DSLR entschieden, nicht weil ich bessere Bilder machen wollte.


      Ja, absolut! Meine erste DSLR hab ich mir hauptsächlich deshalb gekauft, weil ich RAW-Files haben wollte und die Bearbeitung ist für mich bis heute ein wesentlicher Teil des ganzen geblieben. Da haben die meisten Bridge-Kameras das Nachsehen (es sei denn man kauft im selben Preissegment wie DSLRs).
    • Vielleicht bin ich ein Chauvinist, aber wenn ich ein Bild mache, dann will ich beim Anschauen keinen Augenkrebs riskieren. Daher war ich froh wie ein kleines Kind, als ich die erste Digitale, eine 3mp Nikon Coolpix 995 mit allem Zubehör, gegen eine DSLR tauschen konnte. Das nach Jahrzehnten mit Kleinbild, OM-1 und Nikon F4s. Klar habe ich auch iPhones, vom 3Gs bis zum 5 -- aber bei aller Liebe: das sind keine "gemachten Bilder", das sind Schnappschüsse, so sehr man sich auch bemüht.

      Klar verwende ich auch das iPhone zum Ablichten: Notizen, Ideen, Eindrücke. Aber das war es für mich, denn ich sammle keine Bilder, damit ich Bilder gesammelt habe. Für mich muss ein Bild etwas auf den Punkt bringen und da sind die beschränkten Möglichkeiten des Smartphones einfach zu viel der Beschränkung.

      Wenn ich leicht unterwegs sein will, habe ich eine EOS M -- und ich mag dieses Ding schon sehr. Es filmt und es fotografiert, ich kann im Studio mein Altglas dranschrauben und es ist idiotensicher. So oft wie mit dem Dings war ich noch nie im grünen Affenmodus :) Und weil die neue EOS M Mk III nun auch noch ein Klappdisplay hat, wird das wohl mein nächster Erwerb werden. Das Ding mit dem 22 mm / f:2 Pancake und man hat eine Kamera, von der die alten Leica Fotografen wie HCB, Eggleston & Co. nur träumen konnten. Klein, leise, perfekte Bildqualität, RAW, … Die DSLR ist deswegen nicht abgeschrieben, ich mag das Werkzeug und es liegt meist im Auto neben mir, angeschnallt am Beifahrersitz. Doch wenn ich unauffällig und leise bleiben will, ist die M einfach das geeignetere Werkzeug, bei gleicher großartiger Bildqualität.