E-M1+40-150 verglichen mit D810+70-200

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    • E-M1+40-150 verglichen mit D810+70-200

      Falls es wen interessiert - hier ein Beitrag wo Vollformat mit 'Viertelformat' verglichen wird.
      Der Schreiber ist vom kleineren überzeugt und daher ist der Test alles andere als objektiv. Die Vergleichsbilder sind jedoch durchaus imposant.

      dpreview.com/forums/thread/3785717
      Creativity is allowing yourself to make mistakes. Art is knowing which ones to keep. - Scott Adams, cartoonist (1957- )
    • rottroll schrieb:

      außer demjenigen, der seine Kaufentscheidung bestätigt wissen will

      Funktioniert prächtig. Bin mit meiner EM5 sehr zufrieden.
      Ich schaue nur wieder rum, da der direkte Nachfolger gerade rauskommt (EM5II) - ein Feature ist schon durchgesickert: durch Sensorbewegung im halbe (viertel) Pixel und Mehrfachbelichtung sollen Auflösungen bis 40 Mpx drinnen sein. Kann ich mir nicht recht vorstellen, aber sehen wir mal.
      Was mich wirklich interessieren würde wäre ein größerer Signal-Rausch-Abstand.
      Durch den kleinen Sensor ist der nicht so toll, bei der EM1 sogar noch etwas schwächer als bei der EM5. Das hat mein kritisches Auge bei Versuchsfotos einer gebrauchten EM1 tatsächlich gesehen, weshalb ich vom Kauf Abstand genommen habe...

      Allgemein sollte ich mein GAS (gear accumulation syndrome) langsam in den Griff bekommen. Habe eine exzellente Kamera, sollte langsam ebensolche Bilder produzieren!
      Creativity is allowing yourself to make mistakes. Art is knowing which ones to keep. - Scott Adams, cartoonist (1957- )
    • ist jetzt erschienen @blosshapperter , Stefan die EM5II .
      Ich bin z.zt. etwas ratlos. die ELP5 ist gut und fuer immer dabei richtig. Aber mein gesamtes equipment ist ja Canon lastig. Jetzt moecht ich mir noch eine "grosse" kaufen da die 50d so langsam in die jahre kommt und ich hin und wieder error30 angezeigt bekomme. (spiegel problem, reperatur ca.3000kronen, lohnt nicht)
      Die 7dmark2 ist mir zu teuer ! die 6d wuerde passen, aber dann kann ich die haelfte meiner objektive nicht mehr gebrauchen :( die 70d gefaellt mir gut , passt auch vom preis her !
      Reizen wuerde mich auch die sony a77 II und entweder die olymous omd 1 oder die neue omd5II.
      Im moment bin ich vor lauter test lesen voellig verwirrt !!! und auch planlos.
      Hat jemand von euch die o.g. kameras und wie seit ihr damit zufrieden? wuerde mir vielleicht auch etwas weiterhelfen.
      Ich hoffe das zumindest die canon preise nach der flut der heute neu vorgestellten purzeln werden.
      ...aber ich versichere Ihnen, das am Ende alles wird gut laufen..... ;)

      Lg Dirk
    • Also zur A77 II kann ich auf jeden Fall was sagen, denn das ist das Werkzeug meiner Wahl und seit November so gut wie immer dabei.

      Erstmal zur Handhabung: Für die Leistungsklasse in der sie spielt (Spitzenfeld APS-C) ist das Gehäuse relativ klein aber bei weitem noch nicht filigran sondern auch für Menschen wie mich, die mit Wurstfingern gesegnet sind, sehr angenehm in der Handhabung. Einstellräder gibt es zwei (zb eines für Belichtungszeit und eines für Blende), fast alle Knöpfe lassen sich mit jeder beliebigen Funktion belegen und intelligente, anpassbare Menüs erlauben schnellen Zugriff auf alle Funktionen. Außerdem kann man drei User-definierte Voreinstellungen direkt über das Moduswahlrad ansteuern (sehr praktisch). Das Gehäuse besteht nicht aus Plastik, sondern aus diesem Magnesium-Metall-Zeug und das ganze Ding fühlt sich sehr wertig an. Einzig der kleine Joystick in der Mitte gibt kein ideales haptisches Feedback.

      Im Einsatz bin ich wirklich begeistert vom Autofocus. Selbst im dunkeln sitzt der schnell und präzise – das war im Vergleich zu allen anderen Kameras, die ich je in der Hand hatte, wirklich ein Quantensprung. Auch gibt es eine Vielzahl an intelligenter AF-Punkt Funktionen wie zB die Möglichkeit eine kleine Gruppe von AF Punkten um einen bevorzugten zu gruppieren.

      Beeindruckend ist auch die Serienbildfunktion, die glaub ich 12 Bilder pro Sekunde schafft und das bei kontinuierlichem Autofokus so fern das Objektiv mitspielt. Ich hab das zwar noch fast nie gebraucht, aber wer weiß.

      Sehr zufrieden bin ich auch mit der Bildqualität. Bei gut belichteten Bildern sieht man erst ab ISO 6400 wirklichen Detailverlust. Darunter sind die Bilder scharf und knackig und das Rauschverhalten präsentiert sich sehr angenehm. Wenn man allerdings etwas unterbelichtet hat und ein ISO 3200 Bild im RAW etwas aufhellen muss, schleichen sich unschöne Magenta-Töne in die Schatten. Das stört mich etwas. Praktisch ist der quasi eingebaute ND-Filter: Die Kamera hat eine ISO 50 Einstellung. Dann geht's in halben Blenden aufwärts bis ISO 25600.
      Zum Vergleich: Ich hatte zuvor hauptsächlich die Sony a65 im Einsatz – ebenfalls ein APS-C Modell mit einem Sensor von gleicher Auflösung – und habe jetzt zwei Blenden mehr beim ISO zur Verfügung. Auf der A77 II ist ISO 3200 so gut wie ISO 800 auf der A65.

      Vielleicht noch ein paar Worte zum digitalen Sucher: Ich bin da wenig vorbelastet, da ich schon seit Jahren damit fotografiere und es mir gar nicht mehr anders vorstellen kann. Alleine wenn ich dran denke, mich auf so etwas abstraktes wie einen Belichtungsmesser zu verlassen anstatt einfach direkt zu sehen, wie sch das Bild verändert wenn ich die Belichtungszeit einstelle … Da nehme ich die paar wenigen Nachteile gerne in Kauf.

      Also ich bin mit der A77 II sehr zufrieden. Aber du solltest dir trotzdem überlegen, eher die A7 ins Auge zu fassen. Ich befürchte, dass Sony nicht mehr viele neue Objektive für das a-System entwickeln wird. Außerdem gibt's die a7 schon für etwas über 1.000 € also nur wenig mehr als die A77 II und dann hast du immerhin eine Vollformat Kamera.
    • Danke @rottroll , das ist schon mal eine sehr grosse hilfe! meine bekannte hat eine sony a56 oder so in der richtung. was mir da auffaellt das die interne verarbeitung der raw daten ewig lange dauert. ich mach da gut und gern in der zeit mit der 50 d 4-5 aufnahmen. Wie ist da deine erfarung mit der 77 II ?
      Die a7 reizt mich schon. ....
      ...aber ich versichere Ihnen, das am Ende alles wird gut laufen..... ;)

      Lg Dirk
    • rottroll schrieb:

      Wenn du 30 sec belichtest braucht das Bild auch 30sec bis es abgespeichert ist.

      Das ist das Dunkelbild, welches vom Bild selber abgezogen wird. Bei den OMDs kann man das auch abschalten. Bei der EM5 OK, bei der EM1 nicht zu empfehlen, da der Sensor überzüchtet wurde - es entstehen hässliche Muster.
      Die EM5 und die PL5, 6, 7 und die P5 haben denselben Sensor. Die EM5II angeblich auch - muss ich noch checken.
      Die EM1 und die EM5II haben mehr Rechenpower, der in JPG investiert wird. RAW ist sehr ähnlich.
      Ich gehe davon aus, dass die OMDs unwesentlich bessere Fotos machen als die PL5. Sie haben halt ein Okular, mehr Heckmeck rundherum, die Serienbilder sind schneller und mehr und sowas halt.
      Die EM5 wird von dpreview gleich wie die Nikon D7000 bewertet, die EM1 wie die D7100. Ganz schön imposant für so kleine Kerlchen!
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    • Der Sensor ist wohl wirklich der gleiche. Ich hätte gedacht in 3 Jahren kommt was Besseres nach!
      Was ich oben vergessen habe: der 5-Achsen Bildstabilisator ist wirklich megageil. Ich selbst habe 1/8s (auf ein Sofa geflözt) mit dem 200mm gehalten. Etwa 7m Entfernung auf die Uhr. Die eine Pixelreihe schwarz (Zeiger), die daneben Holz.
      Toll funktionieren dürfte das 40Mpx Kombi-Bild durch Sensor-Shift:
      43rumors.com/imaging-resource-…he-nikon-36mp-resolution/
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blosshapperter ()

    • rottroll schrieb:

      Ja, das stimmt schon, aber wenn ich Langezeit belichte läuft mir ja eh nix davon ;)

      Bei Feuerwerk ist das ganz schön lästig. Ich hab das Schwarzbild dann aber doch aktiv gelassen. Der kleine Sensor sammelt in 30s schon einiges an Müll...
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    • ich glaub auch nicht wirklich das es sinn machen wuerde jetzt von der pl5 auf m5II bzw 10 zu wechseln. Hier uebrschlagen sich zwar grad die angebote, wirkt fast so als das alles "alte" raus muss.....
      achja so ein satbi ist in der pl5 auch, der ist gut ! und auch die ausløsevezogerung bei langzeitbelichtung find ich gut ! koennte man zwar auch mittels eingebautem selbstausløser machen, aber die funktion gefaellt mir. Blød find ich das man im menue nicht die eigen einstellungen umbenennen kann.
      ...aber ich versichere Ihnen, das am Ende alles wird gut laufen..... ;)

      Lg Dirk
    • Schlumpi schrieb:

      achja so ein satbi ist in der pl5 auch,

      Der IS von der PL5 kann meines Wissens 3 Stufen, der von der EM5 4.5 Stufen, EM1 und EM5II sollen 5 Stufen erreichen (beim 17mm sollen 2s möglich sein!)
      Wenn Dir der von der PL5 gefällt solltest Du mal OMDs (minus EM10) probieren!

      Schlumpi schrieb:

      Blød find ich das man im menue nicht die eigen einstellungen umbenennen kann.

      Das ist ein konstanter Kritikpunkt, der bei Olympus nicht gehört werden will. Man kann sogar einen Text ins copyright eingeben, an einer 'Tastatur' mangelt es also nicht.
      Ich finde das auch voll belämmert, habe einen Zettel daheim was wo wie gespeichert ist - das hilft unterwegs genau gar nix...

      Was mich auch nervt ist, dass man bei bracketing (Belichtungsreihe) extra nochmal den drive mode auf Serienbilder umstellen muss, weil man sonst N mal manuell auslösen muss.
      Die Möglichkeit sowas einstellen zu können finde ich nicht schlecht, es aber als Standard vorzusehen? Im Serienmodus spult sie die Bilder runter und bleibt dann stehen. So mag ich das!

      Die Auslöseverzogerung bei Langzeit wurde bei der EM5 nicht nachgerüstet. Die kleineren Felder schon und die ISO LOW.
      Es wurde aber durchaus einiges herumverbessert und ich habe sicher 5x nachgeflasht. Beim Spitzenmodell hatte ich das aber auch erwartet.

      Die Em5II hat noch ein paar nette features, die erlese ich mir gerade. Was ich bisher sah rechtfertigt allerdings kein Upgrade.
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    • blosshapperter schrieb:

      Toll funktionieren dürfte das 40Mpx Kombi-Bild durch Sensor-Shift:
      43rumors.com/imaging-resource-…he-nikon-36mp-resolution/

      Hier kommt es nicht ganz so gut weg: bei höheren ISOs verliert man wegen Rauschen (zumindest im RAW) fast den gesamten Gewinn:
      dpreview.com/previews/olympus-om-d-e-m5-ii/6
      dpreview.com/previews/olympus-om-d-e-m5-ii/7

      Resume
      By Richard Butler

      Having been a big fan of the original E-M5, I was a bit disappointed when Olympus first talked us through the specs of its replacement.
      But that disappointment has ebbed away since the camera arrived in our offices. Picking up the camera makes much more of an impression than just hearing about it: it's a camera whose build has prompted spontaneous comments of approval from everyone who's held it.

      Mir fehlt vor allem der wesentliche Punkt: höherer Signal-Rausch Abstand. Wenn ich mindestens eine Stufe mehr nutzen kann (bzw ein saubereres Bild bei basis-ISO) hätte ich wohl zugeschlagen.
      Wenn ich neu einsteigen würde würde ich die EM5II einer EM5 oder EM1(!) vorziehen. Die EM1 ist vor allem für Besitzer von FT-Objektiven interessant, da sie gleich schnell sind wie auf der E5 (was angeblich was heißen soll).


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von blosshapperter ()

    • blosshapperter schrieb:

      Bei Feuerwerk ist das ganz schön lästig. Ich hab das Schwarzbild dann aber doch aktiv gelassen. Der kleine Sensor sammelt in 30s schon einiges an Müll...

      Also was das betrifft hab ich schon von einigen gehört dass man dieses Dunkelbild auch nachher reinrechnen kann. Schließlich ist es ja (wenn sich am Sensor nichts ändert) immer das selbe Bild, man kann dieses dann speichern und nachträglich am PC zusammenrechnen. Habe das voriges Jahr zu Silvester gemacht (eben weil ich schnell wieder fotografieren wollte). Wenn man es das erste Mal macht ist es nicht wenig Arbeit, wenn man es dauernd macht kann man das sicher automatisieren, aber wer macht schon so viele Langzeitbelichtungen...

      LG Gundahar
      Man lernt nie aus. ;-)
      Fotograf aus Wien
    • Gundahar schrieb:

      blosshapperter schrieb:

      Bei Feuerwerk ist das ganz schön lästig. Ich hab das Schwarzbild dann aber doch aktiv gelassen. Der kleine Sensor sammelt in 30s schon einiges an Müll...

      Also was das betrifft hab ich schon von einigen gehört dass man dieses Dunkelbild auch nachher reinrechnen kann. Schließlich ist es ja (wenn sich am Sensor nichts ändert) immer das selbe Bild, man kann dieses dann speichern und nachträglich am PC zusammenrechnen. Habe das voriges Jahr zu Silvester gemacht (eben weil ich schnell wieder fotografieren wollte). Wenn man es das erste Mal macht ist es nicht wenig Arbeit, wenn man es dauernd macht kann man das sicher automatisieren, aber wer macht schon so viele Langzeitbelichtungen...
      LG Gundahar

      Das stimmt leider nur, wenn die Belichtungszeit immer gleich ist.
      Nachdem diese Kamera das Bild auch im Display sukzessive aufbaut ist natürlich jede Belichtung unterschiedlich lang, da man aufhört wenn die Komposition gelungen ist bzw erscheint.
      Creativity is allowing yourself to make mistakes. Art is knowing which ones to keep. - Scott Adams, cartoonist (1957- )
    • blosshapperter schrieb:

      Das stimmt leider nur, wenn die Belichtungszeit immer gleich ist.

      Also was ich mich erinnern kann hab ich damals von so allen 5 Sekunden (also 5, 10, 15, 20, 25, ...) ein derartiges Bild gemacht und die waren mehr oder weniger identisch. Habe dann immer das gleiche genutzt und das Ergebnis war in Ordnung. Aber wie gesagt, ist nicht ruck-zuck getan :)

      LG Gundahar
      Man lernt nie aus. ;-)
      Fotograf aus Wien
    • Gundahar schrieb:

      blosshapperter schrieb:

      Das stimmt leider nur, wenn die Belichtungszeit immer gleich ist.

      Also was ich mich erinnern kann hab ich damals von so allen 5 Sekunden (also 5, 10, 15, 20, 25, ...) ein derartiges Bild gemacht und die waren mehr oder weniger identisch. Habe dann immer das gleiche genutzt und das Ergebnis war in Ordnung. Aber wie gesagt, ist nicht ruck-zuck getan :)
      LG Gundahar

      Gegeben die Situation bei mir (im beheizten Raum, reichlich Zeit davor, während dem Ereignis keine) ist dieses Vorgehen wohl möglich.
      Kamera anwerfen und warm laufen lassen, Serie belichten (hoffentlich ist der Kameradeckel dicht!) und darauf vertrauen, dass die Kamera danach ähnlich warm ist.
      Bei der Endbearbeitung muss man dann halt wieder Zeit reinstecken...

      Die schnelle Alternative ist die Kamera zum Erlernen des Dunkelbildes zu veranlassen. Bessere Kameras sollten das können (bei meiner heißt das "Pixelkorrektur" - kann aber auch sein, dass nur hot pixel zum Unterdrücken erkannt werden. Beschreibungen sind da leider immer sehr vage).
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